Erstellt am 18. November 2015, 08:17

von Richard Vogler

Jugendliche und Asylwerber vereint. In der Hauptstraße werden im Haus „Dominikus Savio“ vier Jugendliche und vier Asylwerber einziehen.

 |  NOEN, zVg

In der Hauptstraße 17, direkt neben dem Pfarrkindergarten, wird das nächste Sozialprojekt von Stadtpfarrer Günther Kroiss umgesetzt: Das Haus „Dominikus Savio“. Um das Projekt umzusetzen, wurden von der Polleres-Gruppe (Eva Polleres, Judith Polleres-Vogler und Michael Vogler) die Voraussetzungen geschaffen: Diese kaufte die Liegenschaft und vermietet es der Caritas. Im Haus „Dominikus Savio“ sollen Flüchtlinge wie auch Jugendliche untergebracht werden. „Es sollen junge Flüchtlinge und Jugendliche aus Österreich gemeinsam wohnen und arbeiten. Das gegenseitige Verständnis für die eigene Situation soll geklärt werden.

Vollbelegung ab Jänner 2016

Die maximale Belegungszahl liegt bei acht Personen, das Verhältnis zwischen den Jugendlichen und Flüchtlingen soll eins zu eins betragen“, berichtet Kroiss. Die ersten Adaptierungsarbeiten – diese werden von den zukünftigen Bewohnern selbst umgesetzt – haben bereits begonnen. Noch im November sollen die Räumlichkeiten bezugsfertig sein und im Jänner 2016 kann die Vollbelegung erfolgen. Ebenfalls ab Jänner werden verschiedene Arbeiten im und um das Haus gemacht.

Das Projekt wird von der Caritas Burgenland und dem Verein 2getthere gemeinsam getragen. Die Caritas organisierte die Rechtsberatung der Flüchtlinge und deren Begleitung.

2getthere kümmert sich um das Gebäude und die Beschäftigung der Flüchtlinge und Jugendlichen. In den Nachtstunden von 22 bis 8 Uhr ist eine Betreuung vorgesehen, eine Sozialarbeiterin oder ein Sozialarbeiter übernachten im Haus.

Die Finanzierung des Umbaus sollte zum Großteil über Spenden und Eigenleistung geschehen. „Ich hoffe auf viele Mikrospender. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu finden, die dieses Projekt mit monatlich mindestens fünf Euro mittels Dauerauftrag unterstützen“, wünscht sich Kroiss.