Erstellt am 05. März 2014, 10:09

von Richard Vogler

Katze angeschossen. Zemendorf/ Stöttera: Eine Perserkatze wurde mit einem Luftdruckgewehr oder einer Luftdruckpistole verletzt. Das Tier hat überlebt.

Von Richard Vogler

Der dritte Fall im Bezirk binnen weniger Wochen, bei dem es Aufregung um verletzte Tiere gab, ereignete sich nun in der Gemeinde Zemendorf/Stöttera : Eine Perserkatze wurde angeschossen.

Am Donnerstag vergangener Woche wartete die Besitzerin zu Hause vergebens auf ihr Tier. „Ich habe mir zu diesem Zeitpunkt Nichts dabei gedacht. Im Winter schlafen unsere Katzen (sie ist Besitzerin von fünf Tieren) immer im Keller bei uns und können durch ein Loch ein und aus.“

Tags darauf war das Tier jedoch wieder zu Hause angekommen. „Ich habe zunächst nichts Verdächtiges bemerkt. Als ich die Stiegen rauf bin, habe ich dann die Blutflecken gesehen und bemerkt, dass die Haare des Tieres ganz verklebt waren.“

Bauchspeicheldrüse des Tiers durchschossen

Umgehend ging es zur Tierärztin, erst dort wurde das Einschussloch am Körper bemerkt und es wurde eine Notoperation durchgeführt. Die Bauchspeicheldrüse war durchschossen worden und in der Milz ist das Projektil stecken geblieben, ein Teil der Milz und Fettgewebe mussten weggeschnitten werden.

Das Tier ist mittlerweile außer Lebensgefahr und auf dem Weg der Besserung, in zwei Wochen werden die Nähte entfernt.

„Ich will niemanden verdächtigen, dass er mein Tier absichtlich verletzt hat. Es kommt ja auch immer wieder vor, dass auf Marder geschossen wird. Ich will die Tierbesitzer nur darauf aufmerksam machen“, berichtet die Frau, die auch bei der Polizei Anzeige erstattet hat. Der Täter wurde noch nicht gefasst, das Geschoß stammt von einem Luftdruckgewehr oder einer Luftdruckpistole.