Erstellt am 16. November 2011, 00:00

Keine Brandstiftung. URSACHE / Den zweiten Großbrand in Mattersburg soll ein defektes Elektrogerät verursacht haben. Ermittlungen laufen weiter.

Lichterloh. Der Brand in einem Wirtschaftsgebäude in Mattersburg am 5. November war auch am Stadtrand nicht zu übersehen. Der verursachte Schaden beträgt rund 100.000 Euro. ZVG  |  NOEN
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MATTERSBURG / Die Ursache und die Schadenshöhe nach dem Großbrand, der sich in der Mattersburger Innenstadt am Samstag vor einer Woche zugetragen hat, liegen nach ersten Einschätzungen vor: Die geschätzte Schadenshöhe liegt laut Landeskriminalamt bei rund 100.000 Euro. Die Ursache für den Brand soll ein defektes Elektrogerät gewesen sein.

Durch den Brand wurde das Wirtschaftsgebäude samt Dachstuhl fast zur Gänze vernichtet. Zwei im Wirtschaftsgebäude abgestellte Fahrzeuge (Pkw und Roller) wurden zur Gänze vernichtet. An einem auf einem angrenzenden Einstellplatz abgestellten Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Personen und Tiere kamen nicht zu Schaden.

Polizei schließt  Brandstiftung aus

Als Brandursache beim Brand vom September wurde eine Glühbirne festgestellt. Einen Zusammenhang zwischen den Bränden gibt es laut Polizei nicht. Zwei Brände binnen wenigen Wochen sorgten in Mattersburg für Gesprächsstoff. Vermutungen, ein Feuerteufel treibe sein Unwesen in der Innenstadt, wurden laut. Brandstiftung kann laut Polizei ausgeschlossen werden, jedoch sind die Ermittlungen laut Landeskriminalamt noch nicht abgeschlossen.

Aus aktuellem Anlass bietet die Stadtgemeinde Mattersburg in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr einen Info-Abend am 24. November um 19 Uhr im Feuerwehrhaus betreffend Brandschutz an. Experten geben Tipps zu den Themen Brandverhütung im Haushalt sowie das Verhalten im Brandfall. „Das Thema Sicherheit ist uns ein wichtiges Anliegen, dazu gehört auch das Verhalten im Brandfall“, so Bürgermeisterin Ingrid Salamon.

Geboten werden auch praktische Übungen. Vortragende sind FF-Kommandant Otto Ivancsich und Abschnittsinspektor Richard Resch.