Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Knotzer: 450.000 Hefte für die Schulkinder. LOGISTIK / Buchhändler Rudi Knotzer beliefert mittlerweile 170 Schulen in Niederösterreich, Wien und dem Burgenland.

Voll bepackt. Rudi Knotzer verteilt Jahr für Jahr 160.000 Schulbücher an die Kinder.VOGLER  |  NOEN
x  |  NOEN

VON RICHARD VOGLER

MATTERSBURG / Der Mattersburger Unternehmer Rudi Knotzer ist mit seiner Buch- und Papierwarenhandlung in Mattersburg und Frauenkirchen tätig. Zwischen Mitte Juni und Ende August ist es für den Unternehmer und seine Mitarbeiter äußerst stressig: Da gilt es, 450.000 Hefte und 160.000 Schulbücher aufzuteilen, einzupacken und den entsprechenden Schulen zukommen zu lassen. Knotzer beliefert mittlerweile 170 Schulen im Burgenland, in Wien und Niederösterreich mit Heften und Schulbüchern. Zum Teil mit einem vorgefertigten, maßgeschneiderten Paket für die Schulklassen der einzelnen Schulen.

Fünf Mitarbeiter und  15 Ferialpraktikanten

Die Zentrale, wo die Pakete geschnürt werden, befindet sich am Stadtrand in einer Halle der Firma Meidl, mit der Abwicklung sind fünf Mitarbeiter und 15 Ferialpraktikanten beschäftigt. Die Vorplanungen starten bereits zu Beginn des Kalenderjahres für das im September beginnende Schuljahr. „Es wird mit den Schulen Kontakt aufgenommen, um vorzufühlen, wie es im kommenden Schuljahr aussieht“, berichtet Knotzer, der im kommenden Schuljahr neue Schulen beliefern wird.

Weitere 10 bis 15  Schulen als Partner

„Die Nachfrage ist auf jeden Fall da, wir könnten an die 200 Schulen beliefern. Es bringt jedoch nichts, wenn ich auf Teufel komm raus neue Schulen dazunehme. Die ganze Aktion ist logistisch sehr schwierig und gehört genau geplant. Ich schätze, dass ab dem Schuljahr 2011/2012 zwischen zehn und 15 weitere Bildungseinrichtungen dazukommen werden.“ Ab Schulbeginn wird täglich zu den einzelnen Schulen gefahren. An der Spitze fährt der LKW mit den Büchern und Heften, gefolgt von vier Pkws der Firma Knotzer. „Die Spedition lädt ab und wir teilen die Bestellung unter den Klassen auf.“