Erstellt am 20. Oktober 2010, 00:00

Kollision mit dem Zug: Pkw-Lenker wohlauf. GLÜCK GEHABT Ein 38-jähriger Schattendorfer wurde mit seinem Wagen von einem Zug erwischt und blieb unverletzt.

SCHATTENDORF / „Ich kann mir selbst nicht erklären, wie das passieren konnte“, äußert sich der Unfalllenker sichtlich ratlos über den Unfallhergang, bei dem sein Pkw mit einem Zug kollidierte.

Der 38-jährige Schattendorfer war am Donnerstagnachmittag mit seinen Pkw auf der Landesstraße L212 von Zagersdorf kommend in Fahrtrichtung Draßburg unterwegs. Als er mit seinem Wagen den Bahnübergang überquerte, rauschte ein Zug, der von Sopron kommend in Fahrtrichtung Wulkaprodersdorf unterwegs war, über die Kreuzung. Das Triebfahrzeug erwischte den Pkw am Kofferraum. „Ich habe weder ein Rotlicht noch den Zug gesehen“, berichtet der Schattendorfer, der mit dem Schrecken davon gekommen ist.

Trotz sofortiger Notbremsung  kam es zum Zusammenstoß
Erst als der Triebfahrzeugführer des Zuges ein Signal abgab, wurde der Lenker auf diesen aufmerksam, konnte jedoch nicht mehr rechtzeitig bremsen. Auch durch eine sofort eingeleitete Notbremsung durch den 49-jährigen Triebfahrzeuglenker wurde der Verkehrsunfall nicht mehr verhindert. Weder der Autolenker noch sonst jemand wurden bei dem Unfall verletzt. „Es ist alles so schnell gegangen. Ich bin sofort stehen geblieben und war froh, als es vorbei war“, erklärt er.

Am Auto entstand, laut seinem Besitzer, ein Totalschaden. Die Höhe des Sachschadens am Zug ist derzeit noch unbekannt. Auch wenn niemand verletzt wurde gibt der Vorfall dem Autofahrer zu denken. „Mir ist es ein Rätsel, wie es dazu kommen konnte. Ich fahre immer vorsichtig und achte darauf, dass ja nichts passiert“, so Lenker Josef Dutter.