Erstellt am 21. Dezember 2011, 00:00

Ärgerlich und bald gefährlich. RICHARD VOGLER über die Verkehrssituation bei der Arena.

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Viele Autofahrer ärgern sich zur Zeit über die von der Arena verursachten Staus auf der S31 und der S4. Neben dem verständlichen Groll wird die Verkehrssituation für Fußgänger und auch Autofahrer bei der Arena in naher Zukunft auch gefährlich sein. Eine Verkehrslösung ist angedacht, das Land Burgenland verhandelt (schon sehr lange) mit der ASFINAG, um einen Teil der Schnell- in eine Landesstraße umzuwidmen und somit die eigene Abfahrt zur Arena West zu ermöglichen und eine Querungshilfe beim Kreisverkehr zu ermöglichen. Man muss kein Verkehrsexperte sein, um zu erkennen, dass in der Praxis eine Ein- oder Ausfahrt nur wenige Meter nach einer Schnellstraße einen großen Gefahrenherd darstellt. Und eine Querungshilfe (vergleichbar einem Schutzweg mit der Möglichkeit, in der Mitte anzuhalten) am Ende einer Landesstraße bietet auch nicht mehr Sicherheit. Warum man nicht die ursprüngich angedachte Variante einfordert, ist unverständlich. Die Umsetzung einer Unter- oder Überführung zwischen den beiden Arena-Teilen war eigentlich Voraussetzung für die Eröffnung des zweiten Abschnittes. Dieser Bau würde Arena-Betreiber Werner Gruber zwar eine Menge Geld kosten. Aus Sicherheitsgründen ist dies jedoch die einzige Variante, die man den Autofahrern und Fußgängern zumuten kann.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at