Erstellt am 17. Juni 2015, 08:59

von Richard Vogler

Als positiv zu bewerten. Richard Vogler über die Rolle der Plattform "Rettet das KUZ".

Im Mai 2014 luden die Verantwortlichen zur Pressekonferenz in der verlautbart wurde, dass das Mattersburger Kulturzentrum abgerissen und neu gebaut werden solle.Was eigentlich gut gemeint war, ging nach hinten los. Es gab Proteste von Seiten der Bevölkerung, die Unabhängige Plattform „Rettet das KUZ“ sammelte insgesamt rund 2.000 Unterschriften, die sich gegen den Abriss aussprachen.

Die Pläne wurden ad acta gelegt, ein Diskussionsprozess eingeleitet, und noch heuer soll entschieden werden, in welcher Art und Weise das älteste Kulturzentrum des Landes umgebaut wird. Nun zieht sich die Plattform zurück und die Meinungen gehen dabei auseinander. Denn, geht es nach der Bürgervertretung, so wurden viele eingeforderte Punkte nicht berücksichtigt. Unterm Strich ist die Rolle der Bürgervertretung – obwohl die Plattform nun bei der Jury des Architektenwettbewerbes nicht mehr teilnimmt – positiv zu bewerten. Denn, wie man sieht, können Politiker nicht alles (geplant war ja der Abriss des KUZ) über die Köpfe der Bürger hinweg entscheiden.