Erstellt am 05. September 2012, 00:00

Am letzten Drücker. RICHARD VOGLERüber die unprofessionelle Vorgangsweise der SPÖ in Marz.Vor eineinhalb Wochen gaben die Parteien ihre Listen für die Gemeinderatswahlen im Oktober bekannt, bis Freitag könnte es noch Änderungen geben.

Vor eineinhalb Wochen gaben die Parteien ihre Listen für die Gemeinderatswahlen im Oktober bekannt, bis Freitag könnte es noch Änderungen geben. In einer Gemeinde wird sich das Prozedere noch bis Sonntag hinziehen: In Marz. Dort gibt es mächtigen Wirbel um die Kandidatur der SPÖ - deren Liste langte vollständig erst nach der Frist im Marzer Gemeindeamt ein (siehe Seite 9).

Die Meinungen der beiden Großparteien klaffen naturgemäß auseinander.Die Schwarzen sehen darin ein Verfehlen der SPÖ und die Roten schieben den schwarzen Peter der Volkspartei zu. Wie die Sache wirklich abgelaufen ist, wissen nur die Beteiligten.

Fakt ist jedoch: Wenn die Liste korrekt ausgefüllt worden wäre, hätte der Marzer SPÖ-Spitzenkandidat die Liste abgeben können und alles wäre wie in den anderen Gemeinden normal abgelaufen.

Unterm Strich bleibt: Diese Aktion von SPÖ-Vizebürgermeister Dieter Weiss ist ein Schlag ins Gesicht der Marzer SPÖ-Wähler. Denn seit Monaten wird nur über die Gemeinderatswahlen gesprochen. Diese Liste auf den letzten „Drücker“ (ob fristgerecht oder nicht, spielt keine Rolle) abzugeben, ist einfach höchst unprofessionell.

ta.zvb@relgov.r