Erstellt am 09. Januar 2014, 08:54

von Richard Vogler

Amtsschimmel lässt grüßen. RICHARD VOGLER über das gescheiterte Vorhaben des Standesamtsverbandes.

In Zeiten, wo das Geld immer knapper wird, überlegt man sich immer mehr, wo man den Sparstift ansetzen kann. Vor allem bei den öffentlichen Einrichtungen gibt es stets Diskussionen darüber, wo man an der Geldschraube drehen könnte – ein Bereich davon ist jener der Verwaltung.

Aktuell sorgt der Standesamts- und Staatsbürgerschaftsverband, der in allen Bezirken des Landes umgesetzt werden sollte, für Debatten. Demnach soll es eine zentrale Anlaufstelle geben, bei der man sich über Eheschließungen, Sterbefälle, Staatsbürgerschaftsangelegenheiten oder auch über die Ausstellung von Urkunden informieren soll.

Im Bezirk Mattersburg scheiterte dies nun am Widerwillen von einigen Gemeinden, was nur allzu verständlich ist. Zum einem kostet der Beitritt Geld. Zum anderen würde diese Neuerung für Kopfschütteln bei den Bürgern sorgen: Jener Standesbeamte, der im örtlichen Gemeindeamt sitzt, soll nur noch die Trauungen durchführen. Die Vorabinformationen muss man sich jedoch von der zentralen Stelle her holen. Der Amtsschimmel lässt grüßen ...