Erstellt am 16. September 2015, 08:32

von Alfred Wagentristl

Antau wäre eine Bereicherung. Alfred Wagentristl über die mögliche Wiederaufnahme des Spielbetriebes beim SV Antau.

Dass in Antau wieder eine Bewegung „pro Kampfmannschaftsbetrieb“ stattfindet, ist sehr zu begrüßen (mehr dazu auf Seite 84). Über Jahre hinweg freuten sich Konkurrenzklubs in den verschiedensten Ligen und Klassen über den Besuch der Antau-Fans auf ihren Sportplätzen, bis im Sommer der Betrieb des Erwachsenenfußballs eingestellt wurde.

Zwei von diesen Fans, die den SVA regelmäßig unterstützt haben – Josef Gold und Erwin Strausz-berger – versuchen zurzeit wieder ein Team auf die Beine zu stellen, das ab Sommer in der 2. Klasse Mitte in den Meisterschaftsbetrieb einsteigt. Gescheitert ist man beim SVA vor drei Monaten am Fehlen von Eigenbauspielern. Jetzt haben, laut Josef Gold, bereits 14 Kicker solche Zusagen gegeben, ab Sommer wieder für ihren Stammklub aufzulaufen. Ob dabei die letzten Details (Stichwort Aufwandsentschädigung) geklärt sind, mag bezweifelt werden, doch die beiden erfahrenen Protagonisten in Sachen „SV Antau-Neu“ kennen die Szene. Also ist davon auszugehen, dass diese Probleme gelöst werden können. Wie kolportiert wird, könnte es in Antau aber daran scheitern, dass sich eine Person findet, die Verantwortung übernimmt und in die Obmann-Rolle schlüpft – und das wäre wirklich schade.