Erstellt am 18. Mai 2016, 04:44

von David Hellmann

Attraktivität durch Ausgeglichenheit. David Hellmann über das Niveau in der aktuellen 2. Liga Mitte.

Es sind zwar noch vier Runden zu spielen, eines lässt sich aber bereits festhalten: Die heurige 2.-Liga-Saison bestach vor allem durch eines, nämlich durch Ausgeglichenheit. Dies ist auch der allgemeine Tenor, den man Woche für Woche von den einzelnen Trainern vernehmen kann. Gerade die Rückrunde hatte es in sich. Favoritenrollen existierten dabei tatsächlich fast ausschließlich auf dem Papier.

Daran ändert auch der glatte 4:0-Erfolg des Tabellenführers Schattendorf gegen Schlusslicht Sigleß nichts. Dass diese nicht-existenten Favoritenrollen im Falle der 2. Liga nicht nur eine abgedroschene Phrase sind, lässt sich auch durch eine Statistik zeigen. Diese wurde schon kürzlich thematisierte, ist aber immer noch aktuell: Die letzten Drei des Herbstes konnten im Frühjahr mit 46 Zählern fast genauso viele Punkte einheimsen, wie das Hinrunden-Führungs-Trio (50 Punkte) im selbigen Zeitraum.

Ob diese Ausgeglichenheit nun eher etwas über die Stärke oder die Schwäche der Liga aussagt, darüber gibt es geteilte Meinungen.

Eines steht aber außer Zweifel: Sie ist der Grundstein für die Attraktivität. Denn Ausgeglichenheit bürgt letztlich für Spannung. Und diese ist gerade im Amateurbereich ein essenzielles Element.