Erstellt am 07. Oktober 2015, 09:12

von Richard Vogler

Beste Argumente sind Taten. Es war im Jahre 2009, als der damalige FPÖ-Mandatar Peter Pregl private Sicherheitsfirmen für die Bezirkshauptstadt forderte. Pregl verließ die Freiheitliche Partei vor zwei Jahren, gründete mit der „Liste Zukunft Mattersburg“ eine neue

Es war im Jahre 2009, als der damalige FPÖ-Mandatar Peter Pregl private Sicherheitsfirmen für die Bezirkshauptstadt forderte. Pregl verließ die Freiheitliche Partei vor zwei Jahren, gründete mit der "Liste Zukunft Mattersburg" eine neue Partei – die Forderung bleibt jedoch die gleiche. Nun erachtet es für notwendig, dass Wachdienstorgane in der Bezirkshauptstadt ihre Runden drehen sollen und somit das Sicherheitsgefühl der Mattersburger stärken. Die anderen politischen Parteien im Gemeinderat können dem nichts abgewinnen und der er schärfste Kritiker dabei ist Grünen-Mandatar Michael Unger, im Zivilberuf Polizist. Er findet private Ordnungshüter alles andere als sinnvoll, diese würden auch implizieren, dass die Polizei die Situation nicht im Griff hätte. Die besten Argumente gegen private Sicherheitsdienste sind Taten von Seiten der Polizei – und diese kamen just in der Woche, als Pregl seine Forderung einbrachte: Das Bezirkspolizeikommando schnappte eine Einbrecherbande, der sie mehr als 25 Einbrüche oder Diebstähle nachweisen konnten.