Erstellt am 30. März 2011, 00:00

Beste Jugend auf dem Acker. MARTINPLATTENSTEINER über die triste Trainingsstätte der SVM-JugendKOMMENTARDer Fußballnachwuchs unseres Bundesligisten geht zurzeit durch eine harte Schule - zumindest was die Rahmenbedingungen betrifft.

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Der Fußballnachwuchs unseres Bundesligisten geht zurzeit durch eine harte Schule - zumindest was die Rahmenbedingungen betrifft.

Die Pucher’sche Formel, dass nicht nur im Wörterbuch, sondern auch im Sport Arbeit vor Erfolg kommt, hat den Verein in den letzten Jahrzehnten dorthin gebracht, wo er heute steht. Die Qualität in der Jugendarbeit hat sich parallel zum Erfolgsrun des SVM kontinuierlich mitentwickelt. Das letzte Produkt dieser Philosophie ist die Fußballakademie in Mattersburg.

Doch die heimische U16-Truppe - immerhin eine der stärksten des ganzen Landes - fristet ein sehr bescheidenes Dasein. Training und Spiel finden auf der Sportanlage in Krensdorf statt. Auf einem „Acker“, der sonst noch von der Draßburger Kampfmannschaft und auch sporadisch von den SVM-Amateuren viermal pro Woche bepflügt wird. Von der Großzügigkeit in den Container-Kabinen gar nicht zu sprechen. Oder von den Betreuerbänken, die an einen Sportplatz in der dritten Liga in Aserbaidschan erinnern.

Ein paar Kilometer weiter üben drei Akademie-Teams auf fünf Akademie-Plätzen. Hätte da der eigene Nachwuchs nicht auch etwas Platz?

a.wagentristl@bvz.at