Erstellt am 16. Mai 2012, 07:53

Blankliegendes Nervenkostüm. ALFRED WAGENTRISTL über einen ärgerlichen Spielabbruch.

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Wie so oft wird die Schuld auch beim Abbruch des Spieles Rattersdorf gegen Antau auf mehreren Schultern verteilt werden müssen. Dass dieses Match kein einfaches werden würde, dazu musste man kein Hellseher sein. Schon in den Tagen vor der Partie konnte man von Rattersdorf-Seite hören, dass Revanche für die 1:13-Schmach im Herbst angesagt war. Auch der Platzsprecher ließ das Publikum vor dem Anpfiff wissen, dass der Verein angesichts der Hinrunden-Schlappe einen klaren Heimsieg erwartet.

Abgesehen davon kam auch noch die prekäre Tabellensituation hinzu: Rattersdorf ist in Abstiegsgefahr, die Antauer sehen die große Chance, wieder in die 2. Liga zurückzukehren.
Obwohl der junge Schiri Benjamin Grünwald auch das Hinspiel geleitet hat, war ob der oben genannten Umstände die Besetzung nicht die glücklichste. Im Herbst rangierten die beiden Kontrahenten noch auf Platz sechs und fünf, also im „Leo“ der Tabelle – anders als jetzt. Heute, Mittwoch, wird der Straf- und Meldeausschuss (STRUMA) über die Vorfälle urteilen. Ob berücksichtigt wird, dass auch Rattersdorf-Spieler von einer ungerechtfertigten Ampelkarte gegen Antau sprechen? Die Nerven liegen in jedem Fall blank.