Erstellt am 20. März 2013, 00:00

Das Glück kehrt wieder zurück. Alfred Wagentristl über eine schwere Premierensaison für den SV Sigleß. Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Dieses Sprichwort könnte man vermutlich momentan beim SV Sigleß anwenden.

 Wenn man kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Dieses Sprichwort könnte man vermutlich momentan beim SV Sigleß anwenden. Es war irgendwie typisch für einen Verein, der sich auf einem Abstiegsplatz befindet: Im vorwöchigen Bezirksderby der BVZ Burgenlandliga, oder besser im Sechs-Punkte-Spiel der Wisak-Elf gegen den ASK Baumgarten, war der in der Abstiegszone befindliche Aufsteiger SVS die spielerisch bessere Mannschaft und ging trotzdem mit leeren Händen vom Platz. Auch eine Woche zuvor hatten Christoph Krenn und Kollegen in Klingenbach eine Halbzeit sehr überzeugend gespielt, allerdings nach der Pause komplett ausgelassen.

Zwei Dinge sind eindeutig zu erkennen: Erstens spielten die Sigleß-Kicker trotz wenig gesammelter Punkte mit annähernd allen Teams der Liga auf Augenhöhe und zweitens ist man bei den Schwarz-Weißen zurzeit nicht gerade vom Glück verwöhnt. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich die Sache zum Guten wendet, vorausgesetzt man bewahrt seitens der Funktionäre und der Trainer die nötige Ruhe. Die Spieler spüren immer noch, dass auf sie vertraut wird, das sollte für die nötigen Punkte im Kampf um den Ligaerhalt reichen. Denn die Qualität ist definitiv vorhanden.