Erstellt am 21. März 2012, 00:00

Das Werk‘l läuft rund. RICHARD VOGLER über die Mattersburger Bauermühle.

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Als vor einigen Jahren die Pläne aktuell wurden, die Bauermühle in ein Veranstaltungszentrum umzubauen, war dieses Vorhaben nicht Jedermanns Sache. Mit dem Gedanken, der alten Mühle, wo eines der letzten klassischen Mattersburger Festl‘n stattfindet, einen neuen „Look“ zu verpassen, konnten sich nicht nur alteingesessene Mattersburger nicht anfreunden. Die Kosten von 4,9 Millionen wurden ebenso kritisiert und durch den Wirbel mit Geschäftsführer Rudi Guggenberger kam die Bauermühle aus den negativen Schlagzeilen nicht heraus.

Im Juli 2007 wurde dann Uschi Zezelitsch als künstlerische Leiterin eingesetzt und das Bild hat sich gewandelt. Das Maskottchen „Willi der Wulkafrosch“ ist mittlerweile im gesamten Burgenland ein Begriff und das Kinderprogramm erfährt immer mehr Zuspruch. Dass man auch im Bereich der „zweiten Schiene“, den Veranstaltungen, auf dem richtigen Weg ist, wurde letztes Wochenende unter Beweis gestellt - bei zwei Veranstaltungen waren insgesamt 650 Personen vor Ort. Warum das Werk‘l nun rund läuft? Zezelitsch geht den Weg der kleinen Schritte, beweist Fingerspitzengefühl bei der Auswahl der Veranstaltungen und scheut auch (Stichwort Hardrock-Konzert Strike Metal Fest) auch kein Risiko.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at