Erstellt am 24. September 2013, 02:22

Den Spielern fehlt Selbstvertrauen. Alfred Wagentristl über einen ASV Draßburg in der falschen Spur. Für viele Fußballexperten zählte der ASV Draßburg vor Saisonbeginn zu den Favoriten in der BVZ Burgenlandliga. Jetzt, nach acht Runden, finden sich Christian Pfeiffer und Co.

Für viele Fußballexperten zählte der ASV Draßburg vor Saisonbeginn zu den Favoriten in der BVZ Burgenlandliga. Jetzt, nach acht Runden, finden sich Christian Pfeiffer und Co. am vorletzten Platz wieder – und es warten noch drei der momentan fünf Spitzenklubs auf die Truppe von Neo-Trainer Damir Todorovic.

Doch nicht die Tabellenplätze der kommenden Gegner sollten den Beteiligten Sorgen bereiten, sondern eher das Auftreten der ASV-Kicker. Von Saisonbeginn weg waren die an sich vor Kreativität sprühenden Spieler nicht wiederzuerkennen. Schrieb man die „Veränderung“ zuerst einer neuen Spielanlage zu, kommt man jetzt zum Schluss, dass das Selbstbewusstsein der Mannschaft in Mitleidenschaft gezogen ist. Das Auftreten von Ausnahme-Offensivmann Andy Walzer deutet genauso auf „nur keinen Fehler machen“ hin, wie das von einigen anderen Akteuren im Team.

Trainer Damir Todorovic hat bei den SVM Amateuren bewiesen, dass er einer Mannschaft eine sehr attraktive Spielkultur beibringen kann. Dies zieht er aber mit einem äußerst autoritären Stil durch, was ihm beim SVM schlussendlich auf den Kopf gefallen ist. Eine Portion mehr Zuckerbrot und ein bisschen weniger Peitsche würde die Situation vermutlich zum Positiven verändern.