Erstellt am 09. Mai 2012, 00:00

Der nächste „Kick“ fehlt. RICHARD VOGLER über die Mattersburger Innenstadt.

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Die Mattersburger Nachtschwärmer wird es freuen: Das F&M öffnet wieder seine Pforten. Es ist das letzte Puzzleteil in einem Auffrischungsprozess für die Mattersburger Innenstadt, denn wenn man in den Juni 2010 zurückblickt, so war die Situation sehr trist. Lediglich drei Lokale – das Peacock, das Cafe Amerika und das mk37 – luden am Abend zum Fortgehen ein. Sukzessive wurden die leerstehenden Lokale wieder „gefüllt“. Peter Dirnbauer eröffnete im ehemaligen „Ferrys Imbiss“ die Vinothek Terroir, aus der Havanna Bar wurde vor einigen Monaten das Cafe Savio und das ehemalige Cafe Segafredo wurde mit dem Namen Cafe La Vita wieder eröffnet. Nun der Relaunch von Robert „Ferry“ Neugebauer mit seinem FM und im Sommer soll in der Michael Kochstraße ein Kaffeehaus mit Ausstellungen eröffnen. Unterm Strich ist dies eine positive Entwicklung von privaten Betreibern, die das Nachtleben belebt.

Jetzt mus auch die Stadtgemeinde nachziehen. Sie organisiert zwar Veranstaltungen wie den Mattersburger Musiksommer. Was nun noch fehlt, ist ein weiterer „Kick“ für die City. Pläne wie das Innenstadtkonzept von Werner Seedoch gibt es bereits, die Daten und konkrete Umsetzungen fehlen jedoch noch.

r.vogler@bvz.at