Erstellt am 05. Dezember 2012, 00:00

Der Preis sollte nicht zu hoch sein. Alfred Wagentristl über den mitunter gefährlichen Spaß Hallenfußball. Es ist alljährlich immer wieder ein Spaß, wenn die Trainer und Vereinsverantwortlichen nach Ablauf der Herbstmeisterschaft zur Überbrückung der fußballfreien Zeit in die Halle bitten.

Es ist alljährlich immer wieder ein Spaß, wenn die Trainer und Vereinsverantwortlichen nach Ablauf der Herbstmeisterschaft zur Überbrückung der fußballfreien Zeit in die Halle bitten. Für jene Klubs, die ein Qualifikationsturnier zum BFV-Hallenmasters ausrichten, ist die Veranstaltung eine zusätzliche finanzielle Einnahmequelle. Verständlich also, dass den Funktionären Leistung wichtig ist. Alle fitten Spieler sollen nach Möglichkeit an Bord sein und den Zuschauern etwas bieten. Junge Akteure erhalten die Chance sich ins Rampenlicht zu spielen. Der Ansporn am 12. Jänner 2013 beim großen Hallenfinale in Oberwart mit dabei zu sein, kann groß sein. Doch dieser Spaß am Parkett wird aufgrund des harten und rutschigen Terrains auch schnell zur Gefahr, Verletzungen drohen.

Trainer und Vereinsverantwortliche sind hier noch mehr gefordert, nur jene Akteure antreten zu lassen, die auch tatsächlich spielen wollen. Zwangsverpflichtungen in den eigenen Reihen könnten sich als Schuss nach hinten erweisen – wenn die Kicker nicht ganz oder nur halbherzig bei der Sache sind. Denn schon so passiert genug, wie der jüngste Knöchelbruch von SVM-Amateur Philipp Siegl unterstreicht. Übrigens: Wer den Südburgenländer kennt, weiß: Der wollte ganz sicher!

a.wagentristl@bvz.at