Erstellt am 03. Juli 2013, 09:27

Der Schwindel bei der Etikette. RICHARD VOGLER über Materialien für Biomasseanlagen.

Umweltschutz ist ein Thema, das in aller Munde ist, und vor allem in erneuerbare Energie setzt man große Hoffnung. Viele Vorhaben scheitern jedoch an der Umsetzung. In Mattersburg etwa ließ die Stadtgemeinde von der Bioenergie Burgenland eine Hackschnitzelanlage für die Neue Mittelschule und der dazugehörigen Turnhalle installieren.

Die Bioenergie Burgenland ist mittlerweile Geschichte (sie ging mit rund 39 Millionen Pleite). Neben dem fehlenden wirtschaftlichen Erfolg war die Art und Weise, wie die Hackschnitzelanlage von der Bioenergie „gefüttert“ wurde, kein Vorzeigeprojekt: Zum Teil wurde Holz aus Rumänien angeschafft, womit sich jener Gedanke, umweltschonend Wärme zu produzieren, wieder ad absurdum führt.

Nun wird es einen neuen Betreiber geben, für die Firma Lang aus Pöttelsdorf gab es einen Grundsatzbeschluss und dieses Mal stimmt die Richtung: Ein Betreiber aus der Umgebung, der auch garantiert, dass das Holz aus der Region kommt. Somit soll verhindert werden, dass es nochmals zu einem Etikettenschwindel kommt.