Erstellt am 12. Januar 2011, 00:00

Der Unmut wird geschürt. RICHARD VOGLER über die ausständige Verkehrslösung bei der Arena.KOMMENTARDie Mattersburger Arena ist zweifelsohne ein Wirtschaftsmotor. Jobs werden geschaffen, viele Mattersburger sind froh, dass sie zum Einkaufen nicht auspendeln müssen.

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KOMMENTARDie Mattersburger Arena ist zweifelsohne ein Wirtschaftsmotor. Jobs werden geschaffen, viele Mattersburger sind froh, dass sie zum Einkaufen nicht auspendeln müssen.

Und mit dem neuen Einkaufszentrum im zweiten Abschnitt werden die Baufirmen wieder Arbeit haben. Was jedoch zu denken gibt: Im März vergangenen Jahres wurde der zweite Abschnitt der Arena eröffnet. Voraussetzung dafür war eine entsprechende Verbindung zwischen den beiden Arena-Teilen wie eine Unterführung, um die Sicherheit zu gewährleisten. Geschehen ist - neun Monate danach - noch immer nichts. Die nächtlichen Disco-Besucher queren die Schnellstraße beim Kreisverkehr, um zum McDonald’s zu gelangen. Dass noch nichts geschehen ist, grenzt an ein Wunder.

Die aktuelle Variante, die Gruber eingereicht hat, wird kaum genehmigt werden, denn eine beleuchtete Querungshilfe am Ende der Schnellstraße ist wohl nicht mehr als eine Alibi-Aktion. Scheinbar will sich Gruber mit allen Mitteln die enormen Kosten für diese Unterführung ersparen. Was fahrlässig ist und den Unmut schürt: Die Kinder sind unnötig einer großen Gefahr ausgesetzt und die kleinen Unternehmer, die sich brav an die Auflagen halten, fühlen sich für dumm verkauft.

r.vogler@bvz.at