Erstellt am 09. September 2015, 09:06

von Dietmar Heger

Der Zeitpunkt war einfach blöd. Didi Heger über die Nachwehen des Spiels Horitschon gegen die SVM Amateure.

Einige unter den Horitschoner Zusehern ließen in der Endphase der 0:2-Niederlage gegen die SVM Amateure ihrem Unmut wegen der vielen Profi-Leihgaben bei der Jusits-Truppe freien Lauf. Gerechtfertigt oder nicht?

Diese (leidige) Diskussion wird schon geführt, seit die Amateurmannschaften der Regional- und Bundesligisten in die Amateurligen eingegliedert wurden – und sie wird auch nie gelöst werden. Natürlich spricht der Fan des ASK Horitschon von einer Wettkampfverzerrung, zumal die SVM-Fohlen zuletzt eine schwache Punkteausbeute vorwiesen. Doch ist der Einsatz von Florian Templ, Lukas Rath und Co. vom Regulativ gedeckt und somit nicht verwerflich.

Zudem müssen – wenn man die österreichische Fußball-Landschaft genauer betrachtet – Vereine wie der SVM die Ausbildung vieler Spieler übernehmen. Diese laufen dann ja auch wie in jenem Fall vom Samstag Manuel Frech und Dominik Schiefer, die beide in Mattersburg ausgebildet wurden, in den Reihen der Gegner auf. Ohne die im jungen Alter wichtigen Matcheinsätze wären auch sie nicht so stark geworden. Daher bleibt der Schluss, dass Horitschon aufgrund der Länderspielpause ( wo oft mehr Profis als sonst auflaufen) einfach nur Pech mit der Auslosung hatte.