Erstellt am 04. September 2013, 00:00

Der zweite Blick stimmt positiv. Alfred Wagentristl über Freud und Leid unserer Burgenlandligisten. Neben den sensationellen Ergebnissen des SV Forchtenstein und des ASK Marz in der BVZ Burgenlandliga, sind die Ergebnisse des SV Sigleß und vor allem des sehr hoch eingeschätzten ASV Draßburg mehr als ernüchternd.

Neben den sensationellen Ergebnissen des SV Forchtenstein und des ASK Marz in der BVZ Burgenlandliga, sind die Ergebnisse des SV Sigleß und vor allem des sehr hoch eingeschätzten ASV Draßburg mehr als ernüchternd.

Die Truppe von Damir Todorovic, die von vielen Experten als Titelfavorit Nummer eins gehandelt wurde, dümpelt punktegleich mit dem Schlusslicht an vorletzter Stelle der Tabelle herum. Auch Sigleß liebäugelt(e) mit einer Saison, die keine Abstiegssorgen mit sich bringt – nach fünf Runden steht man nun aber ebenfalls noch ohne Sieg da.

Bei genauerer Betrachtung der beiden Klubs am Tabellenende ist aber deutlich mehr Licht vorhanden, wie man vermuten könnte. Der SV Sigleß erarbeitete sich zuletzt in Forchtenstein (beim Drittplatzierten) einige Sitzer, die eigentlich zu einem Punktezuwachs reichen sollten. Da fehlt nicht viel und Trainer Norbert Barisits wird an den richtigen Rädchen drehen, um in die Erfolgsspur zu kommen.

Bei Draßburg steht sich die Mannschaft momentan möglicherweise selbst im Wege. Die ersten Runden liefen schief und die Zweifler an neuen „Schablonen“, die vom Trainer vorgegeben werden, mehren sich. Aber: Wird das Konzept von allen durchgezogen, besteht kein Zweifel, dass sich viele Punkte einstellen werden.