Erstellt am 01. Oktober 2014, 07:04

von Richard Vogler

Die Angst vor dem Unbekannten. Richard Vogler über die Flüchtlingsdebatte.

 |  NOEN
Die Flüchtlingswelle hat in Europa voll eingesetzt und auch im Bezirk Mattersburg sorgt das Thema für Gesprächsstoff. Das Burgenland befindet sich zwar im Spitzenfeld jener Bundesländer, die die vom Bund geforderte Asylquote erfüllen. Dennoch fehlen auf die 908 Flüchtlinge, die untergebracht werden sollten, noch immer 35 Asylwerber.

Dass in Akutsituationen Flüchtlingen geholfen wird, beweist die Tatsache, dass nun im Turnsaal des Eisenstädter Bundesamtsgebäudes vorübergehend Platz für 40 Flüchtlinge geschaffen wurde.

Nun sollte auch eine Ebene tiefer, in den Gemeinden, Platz für Asylanten geschaffen werden. Dass ein Miteinander zwischen Ortsbevölkerung und Asylanten funktioniert, beweisen die Flüchtlingseinrichtungen der Caritas in Forchtenstein und Neudörfl. Dort gibt es intensive Betreuung für die Bewohner, und es wird – mit Erfolg – versucht, die Ankömmlinge am Dorfleben teilhaben zu lassen. Somit kann die Angst vor dem Unbekannten, die naturgemäß gegeben ist, wieder genommen werden.