Erstellt am 02. April 2014, 10:19

von Richard Vogler

Die Geister, die man rief .... RICHARD VOGLER über das verstärkte Verkehrsaufkommen in Schattendorf.

Die Gemeinden Schattendorf und Agendorf liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt, was sie trennt, ist die Staatsgrenze. Um den alten kulturellen und gesellschaftlichen Beziehungen wieder einen neuen Impuls zu geben, wurde vor nun mehr als zwei Jahren aus der Verbindungsstraße – einem Güterweg – eine öffentliche Straße gemacht.

Der Grundgedanke ist nicht aufgegangen, vielmehr gibt es in der Marktgemeinde großes Klagen. Der Verkehr durch die Ortschaft hat enorm zugenommen, bei Stoßzeiten passieren rund 300 Autos in der Stunde die Grenzstraße, nun versucht man, mit entsprechenden Maßnahmen den Verkehr wieder zu reduzieren.

Was außer Zweifel steht, ist, dass man das Ausmaß des Vekehrsaufkommens sehr unterschätzt hat, sodass man nun nachträglich zu Korrekturen greifen muss. Da es ein länderübergreifendes Transborder-Projekt ist, werden sich die Änderungen noch einige Zeit hinziehen und in Schattendorf wird es wohl oder übel noch einige Zeit heißen: Die Geister, die man rief, wird man nur langsam los ...