Erstellt am 24. November 2010, 00:00

Die Hoffnung auf ein Wunder. MARTIN IVANSICHüber die trostlose Saison unserer beiden Burgenlandligisten.KOMMENTARDurchhalteparolen wie „Aufgegeben wird ein Brief“ oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ stehen bei extrem abstiegsgefährdeten

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Durchhalteparolen wie „Aufgegeben wird ein Brief“ oder „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ stehen bei extrem abstiegsgefährdeten Vereinen, wie es unsere beiden Bezirksvertreter Schattendorf oder auch Marz sind, sprichwörtlich auf der Tagesordnung. Der Saisonverlauf bei den Marzern gibt jedenfalls berechtigte Hoffnung, sich noch aus dem Sumpf ziehen zu können. Auch die Tatsache, dass beide Legionärsplätze neu besetzt werden, kann ausschlaggebend für eine Steigerung sein.

Dass sich der SV Schattendorf mit neun Punkten Rückstand für die Variante „Wir investieren in die Mannschaft, um die Liga zu halten“ entschieden hat, spricht für Optimismus. Es bedarf eines kleinen Fußballwunders und viel mehr noch (neben einer kräftigen Investition) eines Goldhändchens in der Transferzeit, das zuletzt nicht unbedingt bewiesen wurde.

Dass die gegenwärtige Mannschaft bis auf „Stürmer-Flop“ Csaba Fülöp gehalten wird, spricht eher gegen ein Gelingen der Mission Ligaerhalt. Denn nur ein Sieg in 15 Meisterschaftsrunden sagt vor allem aus, dass die vorhandene Mannschaft offensichtlich kein Burgenlandliga-Niveau hat.

m.ivansich@bvz.at