Erstellt am 05. März 2014, 10:37

von Richard Vogler

Die letzte Chance ist vertan. Richard Vogler über "Big Brother" statt einer offenen Kommunikation an der Wiesner Volksschule.

Der Wirbel um die Wiesener Volksschuldirektorin Renate Auer scheint kein Ende zu nehmen. Die Wiesener Gemeindepolitiker stellten sich bei der Gemeinderatssitzung geschlossen hinter die Eltern und richteten eine Resolution an die Burgenländische Landesregierung.

Weiters berichtet ein Elternteil, wie es in der Schule zugehen soll. Von ständiger Kontrolle der Lehrer ist die Rede, die Pädagogen müssen immer wieder Mails bestätigen oder unzählige Unterschriften leisten.

Das eisige Klima, das vor der Suspendierung vor zwei Jahren herrschte, ist in der Wiesener Volksschule mittlerweile wieder eingekehrt.

Renate Auer hätte, anstatt „Big Brother“ zu spielen, mit offener Kommunikation in Richtung ihres Lehrpersonals das Blatt wenden können. Denn das gesamte pädagogische Personal ist seit zwei Jahren komplett neu und die Lehrer kannten die Querelen nur von Erzählungen.

Deren Befürchtungen wurden nun jedoch bestäigt und die letzte Chance, dass unter der Schulleitung von Auer wieder Ruhe einkehrt, wurde somit vertan.