Erstellt am 13. Juli 2011, 00:00

Die polternde FPÖ. RICHARD VOGLER über die Diskussion um die Bewohner beim Mobilheimplatz am Stausee.

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Geht es nach FPÖ-Landesparteiobmann Hans Tschürtz, so sind viele Bewohner des Mobilheimplatzes am Forchtensteiner Stausee verärgert, da ihnen die Möglichkeit zur Meldung des Zweitwohnsitzes von SPÖ-Bürgermeisterin Friederike Reismüller verweigert worden sein soll. Die Freiheitliche Partei plant nun eine Petition unter dem Namen Wir sind Forchtenstein , Tschürtz will mit seinem Bezirksparteiobmann Peter Pregl Hausbesuche machen.

Die Ortschefin hingegen spricht davon, dass in den vergangenen Jahren kein Antrag auf einen Zweitwohnsitz eingegangen sei Aussage gegen Aussage also.

Der ganze Wirbel scheint inszeniert zu sein, denn ein triftiger Grund, warum sich eine Bürgermeisterin gegen mögliche Zweitwohnsitze wehren soll, ist nicht einleuchtend. Jeder Gemeinde ist es von Vorteil, wenn sie in einem vernünftigem Ausmaß wächst. Wenn Tschürtz hier gleich von Amtsmissbrauch spricht, ist einfach übertrieben.

Die Vorgangsweise und das Verhalten von Tschürtz zeigt die Linie der FPÖ: Sie setzt auf Konfrontationskurs, bei dem polternde Politik im Vordergrund steht.

r.vogler@bvz.at