Erstellt am 10. August 2011, 00:00

Die Qual der Standortwahl. HELGA

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OSTERMAYER über Konflikte, die der Bau des Wiesener Feuerwehrhauses hervorruft.

Die Wiesener planen schon seit drei Jahren den Neubau des Feuerwehrhauses, weil das alte zu klein geworden war, soweit waren sich alle einig. Für den Standort wurde ein geeigneter Platz gesucht, der im alten Forsthaus, das die Gemeinde kaufte, gefunden wurde. Dieser Platz sei zentral gelegen, genügend groß und die Wehr könne von hier aus flott ausrücken, heißt es von ÖVP-Seite. So sehen das aber nicht alle, denn die Gegner die mit prominenter Unterstützung von Filmregiesseur Wolfgang Murnberger aufwarten können bemängeln, dass das Grundstück zu klein sei und das Haus daher in 20 Jahren vom Platzausmaß her nicht mehr entsprechen würde.

Außerdem verschandle die große Front des Feuerwehrhauses das Ortsbild massiv. 300 Meter vom alten Forsthaus weg würde sich ein viel geeigneter Platz anbieten. Eine weitere Möglichkeit wäre der Bauhof . All diese Alternativen würden, so die Gegner, aber nicht einmal andiskutiert, weil sich die Fronten mittlerweile stark verhärtet haben. Deshalb wurde eine Unterschriftenliste initiiert, die eine Bürgerbefragung nach sich ziehen könnte. Und das wäre wohl die demokratischte Lösung.

h.ostermayer@bvz.at