Erstellt am 05. Oktober 2011, 08:32

Die soziale Schiene. RICHARD VOGLER über die Projekte für Kinderbetreuung im Bezirk.

 |  NOEN
x  |  NOEN

Die Anforderungen an die Gemeinden im Bereich Kinderbetreuung steigen in den letzten Jahren immer mehr und die Kommunen tragen dem auch Rechnung. In Marz etwa wurde vergangene Woche der Spatenstich für den Kindergartenneubau veranstaltet, in Pöttelsdorf will man nächstes Jahr mit dem Ausbau des Kinderhortes beginnen. In Neudörfl liegen die Pläne für den Umbau der Volksschule bereits am Tisch. In der Bezirkshauptstadt baut man zur Zeit an der Erweiterung der Volksschule und noch heuer will man mit dem Neubau der Sonderschule beginnen.

Diese Projekte verschlingen eine Menge Geld und die Finanzierung gestaltet sich als äußerst schwierig. Die Einnahmen vom Bund gingen zurück, die Abgaben an das Land wurden mehr und viele Kommunen müssen die Kindereinrichtungen mit Krediten finanzieren.

Dennoch ist dies der richtige Weg, die „soziale Schiene zu fahren“. Denn die Kommunalpolitiker stehen in der Pflicht, den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Voraussetzungen für ihre Ausbildung und Entwicklung zu bieten.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at