Erstellt am 05. Juni 2013, 09:10

Ein erster Schritt. RICHARD VOGLER über die Beibehaltung der personell besetzten Verkaufsstelle am Bahnhof.

Die Spritpreise stiegen in letzter Zeit rapide an und dieser Umstand macht sich auch zum Wohle der Österreichischen Bundesbahnen bei den Zuggästen bemerkbar - immer mehr Reisende nehmen anstelle des Autos die Bahn.

Mehr Zuggäste bedeuten auch mehr Einnahmen und auf den ersten Blick war die Maßnahme, den Fahrkartenschalter in Mattersburg einzusparen, nicht nachvollziehbar. Dagegen gab es auch Proteste und schlussendlich bleibt der Fahrkartenschalter erhalten.

Dies ist ein erster Schritt, eine weitaus dringendere Adaption lässt jedoch noch auf sich warten: Das Parkplatzproblem beim Mattersburger Bahnhof. Es gibt drei Varianten, die ins Auge gefasst wurden, um Parkraum zu schaffen – die definitive Entscheidung, dass etwas an der Infrastruktur verändert wird, steht hingegen noch aus.

Wenn auch neue Parkplätze geschaffen werden, werden noch mehr Mattersburger mit dem Zug pendeln. Denn angesichts der Spritpreise und der Verkehrsstaus ist das alte ÖBB-Sprichwort „Bahn fahren, Nerven sparen“ aktueller denn je.