Erstellt am 25. März 2014, 23:59

Ein Lob für die oft Gescholtenen. Alfred Wagentristl über einen souveränen Sieg der Forchtensteiner in der BVZ Burgenlandliga.

Die Defensivabteilung des SV Forchtenstein musste in den vergangenen Monaten einiges einstecken. Nicht zu Unrecht, erhielten die Kicker um Routinier Peter Strodl doch in 17 Spielen ganze 53 Gegentreffer, was einen Schnitt von mehr als drei Toren pro Spiel bedeutet. Jetzt könnte alles anders werden.

Nicht deswegen, weil die seit dem Winter installierte Viererkette plötzlich fehlerfrei agieren würde, oder Manuel Geisendorfer-Ersatz Perica Kopic derart stabilisiert wäre, sondern weil Selbstvertrauen getankt wurde. Der absolut souveräne 3:0-Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf – den SV Güssing – bedeutete die allererste „Zu-Null-Partie“ der Fleck-Truppe in der laufenden Saison.

Nur um die Kirche im Dorf zu lassen: Die Kettenspieler, die eben seit einigen Wochen die „Mann im Raum“-Deckung forcieren, agieren nicht immer perfekt, und auch die Abstimmung Tormann-Viererkette ist ausbaufähig. Was aber nach dem 3:0 definitiv auf die Plus-Seite geschrieben werden kann, ist, dass einige Defensivakteure noch lange nicht am Limit spielen und Neuerwerbung Nihat Güzel zuletzt, mit hervorragendem Ballhalten, die hinteren Reihen immens entlastete.