Erstellt am 20. April 2011, 00:00

Ein schlechter Scherz. RICHARD VOGLER über die Alternativvarianten für die Unterführung bei der Arena.KOMMENTARIrgendwie ist das Ganze doch etwas verwunderlich und absurd. Den zweiten Bauabschnitt der Arena gibt es bereits seit mehr als einem Jahr und

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RIrgendwie ist das Ganze doch etwas verwunderlich und absurd. Den zweiten Bauabschnitt der Arena gibt es bereits seit mehr als einem Jahr und es gibt noch immer keine Lösung für das leidige Problem der Verbindung für die Fußgänger zwischen den beiden Teilen der Arena. Wie leicht es ist, sich über Gesetze einfach hinwegzusetzen, hat Arena-Betreiber Gruber also bewiesen. Die vorgeschriebene Unter- oder Überführung wurde einfach nicht gebaut. Die Konsequenzen bis jetzt? Eine Strafe von einigen paar Tausend Euro. Ein Pappenstiel, wenn man sich die teure Unterführung – Experten sprechen von mindestens einer Million Euro, die so etwas kostet – somit ersparen kann.

Alternativen für die vorgeschriebenen Verkehrslösungen hat Gruber bereits eingereicht, zwei sind durchgesickert: Zum einem eine Querungshilfe beim Kreisverkehr, die sich am Ende der Schnellstraße befindet – auch Nicht-Verkehrserxperten leuchtet ein, dass diese nicht genehmigt wird. Und das offiziell bei der Verkehrsabteilung eingereichte Taxi-Service kann nicht mehr als ein schlechter Scherz sein. Denn vor den Kopf gestoßen fühlen sich jene Unternehmer, die sich brav an die Regeln halten.

r.vogler@bvz.at