Erstellt am 18. August 2011, 07:51

Ein sehr rassiger „El Classico“. ALFRED WAGENTRISTL über eine gelungene Vormittagsmatinee des SVA.

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Ganze 350 Zuschauer waren bei der sonntägigen Vormittagsmatinee SV Antau gegen den ASK Hirm zu Gast. Dass die Gastgeber zwei Schiedsrichterassistenten angefordert hatten, unterstrich die Brisanz der Partie (in der 1. Klasse Mitte ist an sich kein Assistent vorgesehen). Hatten sich im letzten Aufeinandertreffen der beiden Traditionsvereine, im Frühjahr 2010, doch noch tumultartige Szenen auf der Alfred Wiesinger-Sportanlage in Hirm abgespielt. Diesmal blieb alles im Rahmen. Zwar schied Antau-Defensivmann Karl Gerdenich mit einer Knochenabsplitterung in der Nase aus, doch in dieser Situation war Hirm-Legionär Attila Dunaveczki keinerlei Absicht zu unterstellen.

Unterm Strich war die Partie absolut sehenswert. Und für Aufsteiger Hirm war es trotz Niederlage ein Beweis, dass man mit den Besten in dieser Klasse mithalten kann, schließlich wird der SV Antau als Topfavorit für den Meistertitel gehandelt. Zwar scheint das Endergebnis 4:2 eine eindeutige Sprache zu sprechen, doch die Hirmer hatten einige Chancen, die Meisteranwärter in Verlegenheit zu bringen.
Letztendlich aber war es eine gelungene Veranstaltung von Antau-Obmann Gerhard Wograndl und seinem Team – mit lächelnden Veranstaltern.