Erstellt am 31. Oktober 2012, 07:58

Ein Titel ohne Wirkung. RICHARD VOGLER über die Diskussion um das Amt des zweiten Vizebürgermeisters in Bad Sauerbrunn.

In Bad Sauerbrunn entbrannte eine heftige Diskussion um das Amt des zweiten Vizebürgermeisters, die eine besondere Vorgeschichte besitzt. SPÖ-Parteiobmann Roland Fürst wollte zunächst den Posten – wäre er ihm angeboten worden – nicht annehmen. Anschließend folgte der Schwenk, bei dem Fürst auf den Vize bestand und nun das Tohuwabohu, weil er den Posten nicht zugesprochen bekommt. Ein Wirr-Warr, das bei den Kurortlern mit Sicherheit nicht gut ankommt. Den Wählern wird es egal sein, ob ein zweiter Vizebürgermeister für die Gemeinde arbeitet oder „nur“ ein Gemeindevorstand.

Denn bei der ganzen Diskussion darf man eines nicht vergessen: Auch wenn es einen zweiten Vizebürgermeister in Bad Sauerbrunn gäbe, würde dies am Entscheidungsprozess nichts ändern. Durch den Vize ändern sich keine Mehrheiten bei den Abstimmungen im Gemeinderat und den Bad Sauerbrunnern ist es lieber, dass die Gage für dieses Amt für Projekte in der Gemeinde verwendet wird.