Erstellt am 27. Juni 2012, 07:25

Ein „Urgestein“ braucht Pause. ALFRED WAGENTRISTL über einen Funktionärswechsel der schmerzt.

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Wenn ein Funktionär wie Josef Hötschl das Handtuch wirft, sollten für einen Verein die Alarmsignale leuchten. „Pepi“, wie er gerufen wird, gilt zwar als einer mit autoritärem Führungsstil, trotzdem wird der „grade Michl“ sehr geschätzt. Nicht nur als Funktionär, auch als Trainer war der Ex-Goalgetter immer für den kürzesten Weg. Keine „Blümchen“ um etwaige Mitteilungen für alle Beteiligten. Grad heraus, auch wenn‘s manchmal in die falsche Kehle kommt – vermutlich wurde auf die Art sehr viel Zeit bei Sitzungen oder Spielerverhandlungen eingespart.


Dass es auch Menschen beim SV 7023 Z-S-P gibt/gab, die mit dieser Art nicht umgehen können, weiß der Banker selbstverständlich. Nichtsdestotrotz geht er unbeeindruckt seinen sehr zielorientierten Weg. Es ist sehr wahrscheinlich, dass genau diese oft unverblümte, ehrliche Art dazu beigetragen hat, dass sich der SV derart lange ununterbrochen in der 2. Liga Mitte halten kann.
Wenn er demnächst sein Funktionärsamt zurücklegt, wird ein Riesenloch zu stopfen sein. Obwohl ich persönlich nicht darauf wetten möchte, dass er endgültig in den Ruhestand geht…