Erstellt am 20. Juni 2012, 00:00

Eine Chance für die Kinder. RICHARD VOGLER über die vorläufige Suspendierung der Wiesener Volksschuldirektorin.

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Die Neubesetzung des Direktorenpostens an der Wiesener Volksschule ist nur mehr ein Formalakt. Landesschulratspräsident Gerhard Resch spricht von Berichten von Eltern und der Bezirksschulinspektorin rund um Vorgänge, die nicht dem richtigen Verhalten einer Schulleiterin – die nun vorläufig suspendiert wurde – entsprachen. Es wird zwar eine Untersuchungskommision eingesetzt, die die Angelgenheit mit intensiven Gesprächen durchleuchten und dann darüber entscheiden wird. Die Rückkehr von Auer in die Schule ist nach diesem ersten Schritt jedoch unmöglich, zu groß würden die Proteste der Eltern ausfallen. Warum man so lange mit diesem Schritt warten musste, ist nicht nachvollziehbar, denn die nackten Schülerzahlen sprechen bereits seit Jahren eine deutliche Sprache: Ein verhältnismäßig großer Anteil an Wiesener Kindern besucht die Volksschule in anderen Ortschaften. Ein Zeichen, dass es - wer auch immer schuld ist - zwischen Eltern, Schulleiterin und Kindern nicht rund läuft. Der einzig richtige Weg ist also, die Verantwortliche - sprich die Schulleitung - auszuwechseln, so dass in der Wiesener Bildungseinreichtung zum Wohle der Kinder endlich wieder Ruhe einkehrt.

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