Erstellt am 14. Mai 2014, 08:38

von Richard Vogler

Eine eigene Identität. RICHARD VOGLER über die geplanten Begegnungszonen in der Mattersburger Innenstadt.

Dass das Thema Verkehr polarisiert, wurde Montag dieser Woche wieder einmal unter Beweis gestellt: Rund 200 Personen waren beim Florianihof anwesend, um an der Info-Veranstaltung zum Mattersburger Verkehrskonzept teilzunehmen. An dieser Umstrukturierung wird schon länger „getüftelt“, zur Zeit gilt jedoch noch das Motto „nix is fix“, denn Anliegen und Vorschläge von Bürgern sollen noch in Betracht gezogen werden.

Drei Schwerpunkte werden jedoch aller Voraussicht nach umgesetzt: Radwege von den äußeren Zentren in die Innenstadt, Einbahnen im erweiterten Stadtzentrum. Die gravierendste Änderung ist eine oder mehrere Begegnungszonen in der Innenstadt. Mit diesen Zonen werden Parkplätze von der Innenstadt ins äußere Zentrum ausgelagert werden. Diese Neuerung wird mit Sicherheit für einen Aufschrei bei Geschäftsleuten sorgen.

Auf Sicht gesehen, sind Begegnungszonen aber ein Schritt in die richtige Richtung: Man scheint erkannt zu haben, dass man als Einkaufsstadt mit den Einkaufszentren nicht mithalten kann. Mit solchen „Flaniermeilen“ hat man somit die Chance, sich eine eigene Identität zu schaffen.