Erstellt am 21. September 2011, 00:00

Eine klaffende Lücke. RICHARD VOGLER über das Potential an Lokalpolitikern in Walbersdorf.

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Die Walbersdorfer Lokalpolitiker sind in die Jahre gekommen. Brigitta Schiebendrein von der ÖVP und Elisabeth Michalek (SPÖ) versehen ihre letzten Perioden im Mattersburger Rathaus, nach den Gemeinderatswahlen im kommenden Jahr ist Schluss. Hubert Lang (SPÖ) hat nun angekündigt, eine weitere Periode anzuhängen, dann ist jedoch auch sein Engagement in der Lokalpolitik beendet. Der Freiheitliche Ernst Gerdenitsch wird wohl – sofern seine Fraktion ein Mandat dazugewinnt – noch weitere fünf Jahre anhängen, aber auch dann wird er sich zurückziehen. Verbleibt einzig und allein SPÖ-Mandatar Christian Ulrich, der erst seit den letzten Wahlen im Ortsparlament sitzt. Fakt ist, dass es nicht einfach ist, Menschen dazu zu bewegen sich für die Lokalpolitik zu interessieren. Dennoch ist offensichtlich, dass in den letzten Jahren darauf vergessen wurde, für Walbersdorf vorausschauend zu planen. Es ist also bereits fünf vor zwölf, von einem Jahr aufs andere werden die Parteien keinen kompetenten Walbersdorfer Lokalpolitiker aus dem Hut zaubern können. Was bleiben wird, ist eine klaffende Lücke, die nicht so schnell geschlossen werden kann.

KOMMENTAR

r.vogler@bvz.at