Erstellt am 18. Juli 2012, 00:00

Eine legitime Maßnahme. RICHARD VOGLER über die Einhebung der Agendorfer Mautgebühr.

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Die BVZ berichtete bereits in der Vorwoche über die Pläne des Agendorfer Bürgermeisters, für die Benützung der Verbindungsstraße zwischen Agendorf und Schattendorf eine Gebühr einzuheben. Nun ist es amtlich – die Autofahrer müssen ab September 34 Cent löhnen müssen. Lediglich Lenker aus den umliegenden Gemeinden Schattendorf, Loipersbach, Draßburg, Baumgarten und Agendorf werden davon befreit sein. Mit dem regen Grenzverkehr hatte man bei der Straßeneröffnung nicht gerechnet, die vielen Autos haben ihre Spuren hinterlassen und die Straße muss somit saniert werden.

Der Gemeinde fehlt das nötige Geld für die Sanierung und es ist legitim, die Finanzierung dieser Maßnahmen von jenen einzufordern, die dies verursachen.

Jenen Autofahrern, die davon betroffen sind, wird dies natürlich zunächst sauer aufstoßen. Auch als in Österreich die Mautgebühr für die Benützung der Autobahnen eingeführt wurde, gab es zunächst einen Aufschrei der Autofahrer. Das „Pickerl“ wird jedoch mittlerweile in jedem österreichischen Haushaltsbudget eingeplan. Und auch für die Agendorfer Maut ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich niemand mehr darüber den Kopf zerbricht.

ta.zvb@relgov.r