Erstellt am 19. Januar 2011, 00:00

Eine Vision für den Tourismus. RICHARD VOGLER über den Reptilienzoo in Forchtenstein.KOMMENTARDer Tourismus im Bezirk Mattersburg kann im Vergleich zu den anderen Landesteilen mit wenigen Attraktionen aufwarten.

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Der Tourismus im Bezirk Mattersburg kann im Vergleich zu den anderen Landesteilen mit wenigen Attraktionen aufwarten. Im nördlichen Landesteil gibt es den Neusiedlersee, das Südburgenland punktet mit zwei Thermen. Der Bezirk Mattersburg ist bei den Touristen vor allem durch die Burg Forchtenstein bekannt.

Nur wenige Meter davon entfernt, gibt es seit etwas mehr als eineinhalb Jahren den Reptilienzoo von Martin Polaschek. Der Wiener erstand das ehemalige Wegscheidler-Gasthaus (der Kauf inklusive Umbau kostete rund 1,5 Millionen Euro) und eröffnete im Mai 2009 seine Tierschau. Die nun präsentierten Zahlen können sich sehen lassen: 20.000 Besucher im abgelaufenen Jahr sind eine stolze Bilanz.

Dass einige Besucher zunächst die Burg und dann zum „Drüberstreuen“ den Reptilienzoo besuchen, war Teil des Plans. Das Projekt wurde zunächst als unrealisierbare Vision abgetan, nur wenige glaubten an den Erfolg der exotischen Attraktion. 20.000 Reptilienfans sind der Gegenbeweis.

Polaschek hat seinen Traum somit wahr gemacht und dem Tourismus im Bezirk Mattersburg eine nächste Attraktion, die durch Umwegrentabiliät auch die heimische Wirtschaft belebt, beschert.

r.vogler@bvz.at