Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Elf Tage kein Funksignal. HELGA OSTERMAYER über die Probleme die auftreten, wenn die moderne Technik versagt.

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In letzter Zeit waren die Handymasten, die wie die Schwammerln aus dem Boden schießen, immer wieder ein Thema, das nicht unbedingt für positive Schlagzeilen sorgte. Jeder will zwar mobil telefonieren und die Vorteile daraus genießen, aber im Funkschatten eines Handymastes, nein, da will keiner leben.

Jetzt gab es Aufregung aus dem genau umgekehrten Grund. Der einzige auf der Rosalia aufgestellte Handymast von T-Mobile war außer Betrieb und das gleich für elf Tage. Da nur mehr ein Drittel der 150 Bewohner über ein Festnetz verfügen, sind sie somit auf das Handynetz telefonisch angewiesen. Glücklich konnten sich in dieser Situation natürlich diejenigen schätzen, die zu Hause noch über einen Festnetzanschluss verfügten.

In diesen elf Tagen haben sich vor allem alleinstehende ältere Menschen unsicher gefühlt, da sie keine Möglichkeit sahen, im Notfall Hilfe zu holen.

Traurig ist auch, dass trotz zahlreicher telefonischer und schriftlicher Beschwerden der Rosalia-Bewohner beim Handyanbieter T-Mobile, dieser den ausgefallenen Sendemast erst dann reparieren ließ, nachdem sich die BVZ am Montag eingeschaltet hatte.

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h.ostermayer@bvz.at