Erstellt am 21. November 2012, 10:08

Ende der Serie wird kommen. Alfred Wagentristl über den Negativlauf der Marzer.

Ob es die definitiv bescheidenen Ergebnisse bei Heimspielen sind, oder ob es das doch unwirtliche Herbstwetter ist, weiß keiner. Fakt ist, dass die Besucherzahl beim ASK Marz zuletzt zu wünschen übrig gelassen hat. Das ist auch deshalb markant, weil Obmann Luis Taschner und seine Funktionärskollegen in jüngster Vergangenheit in diesem Punkt sehr verwöhnt waren. Die heurige Saison ist aber eine besondere: Nur eines von sieben Heimspielen konnte gewonnen werden. Fünf Partien wurden verloren, zuletzt remisierte man gegen den Prügelknaben der Liga – den FC Winden. Es droht der Abstiegskampf. Streng gesehen ist das eine vernichtende Bilanz für den BVZ Burgenlandligisten, der kaum Eigenbauspieler einsetzt und der in der vergangenen Saison für Furore sorgte – im positiven Sinne.
Schaut man genauer hin, muss man um die Truppe von Josef Kühbauer aber nicht fürchten. Viele Heimpartien wie Horitschon, Sigleß, Klingenbach oder zuletzt Winden standen auf des Messers Schneide, und wenn sich der Spruch „Glück und Pech gleichen sich im Laufe einer Saison immer aus“ bewahrheitet, dann wird der ASK Marz mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben – und seine Fans auch wieder verwöhnen.