Erstellt am 25. April 2012, 00:00

Endlich zur Tat schreiten. RICHARD VOGLER über die längst überfällige Verkehrslösung bei der Arena.

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Die Entwicklung in Sachen Verkehrslösung beim Einkaufszentrum nahm eine überraschende Wende. Alles deutete bis vor kurzem darauf hin, dass dort eine Ausfahrt vom zweiten Abschnitt sowie ein Fahrbahnteiler beim Kreisverkehr gebaut wird. Nun wird Arena-Betreiber Werner Gruber nicht darum hinkommen, die angedachte – und auch ursprünglich vorgeschriebene – Unter- oder Überführung umzusetzen (siehe Seite 7).

Ein Glück, dass die ASFINAG dieses Teilstück nicht abtritt, denn ein Fahrbahnteiler beim Kreisverkehr und eine eigene Ausfahrt an einer Stelle, wo sich viele nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten, brächten weiterhin vekehrsneuralgische Punkte. Der Arena-Chef wird nun auch weiterhin versuchen, sich mit allen denkbaren Möglichkeiten die sündhaft teure Lösung – Experten schätzen die Kosten auf bis zu einer Million Euro – zu ersparen. 

Der Arena-Boss sollte jedoch nun endlich dazu angehalten werden, die Auflagen zu erfüllen. Denn viele kleine Unternehmer, die sich penibel an die Vorschriften halten müssen, sind sauer, dass sich der Arena-Chef so einfach über die Vorgaben hinwegsetzen kann. Und vor allem aus Gründen der Sicherheit. Denn dass dort noch nichts passiert ist, grenzt an ein kleines Wunder.

r.vogler@bvz.at