Erstellt am 03. Januar 2013, 08:43

Es bleiben große Fußstapfen. Alfred Wagentristl über die Veränderung beim SV 7023 Z-S-P.

Dass sich der Zemendorfer Josef „Pepi“ Hötschl vom operativen Geschäft beim SV 7023 Z-S-P zurückzieht, wird für den Verein einige Herausforderungen nach sich ziehen. Der 54-Jährige, der eine Rückkehr in die Funktionärs-Crew nach der wohlverdienten Pause nicht ausschließt, hatte quasi überall seine Finger im Spiel.

Seine bis dato ununterbrochene Präsenz in der regionalen Fußballszene brachte logischerweise ein unglaublich wertvolles Netzwerk mit sich und das war in den Transferzeiten der letzten Jahre von großem Nutzen. Der Bankangestellte gilt auch als Finanzstratege und als äußerst pingeliger Buchhalter im positiven Sinn, was in Zeiten von Krankenkassa-Prüfungen für die Klubs natürlich auch von Vorteil sein sollte. Dass der ehemalige Vollblutstürmer ein Mann der Taten ist, beweist er regelmäßig an den Spieltagen der Meitz-Elf und an diversen Z-S-P-Festen, gipfelnd im traditionellen Pfingstfest.

Nachfolger Christian Haider tritt in große Fußstapfen, doch er ist vermutlich der prädestinierteste in der Funktionärsriege des Zweitligisten. Ähnlich wie Hötschl ist der Ex-Kicker einer der Dinge mit Leidenschaft anpackt und nicht plakativ daherredet.