Erstellt am 11. Juli 2012, 00:00

Festivals: A g‘mahte Wies‘n. RICHARD VOGLER über den Erfolg der Konzerte in der Erdbeergemeinde.

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Der Festival-Start in Wiesen kann (fast) besser nicht gelingen. Freitag war das Harvest of Art mit 8000 Besuchern ausverkauft, einen Tag später gab es beinahe das gleiche Bild - 7000 Musikliebhaber ließen sich das Lovely Days nicht entgehen. Die Auswahl der Festivals, um einen tollen Start in die Festivalsaison zu haben, war klug gewählt. Das Lovely Days zielte auf das ältere Publikum, das Harvest of Art zog Liebhaber von Independent-Musik und somit die jüngere Generation an. Diese Momentaufnahme bestätigt den Erfolg, der schon seit Jahrzehnten anhält. Lediglich Mitte des vergangenen Jahrzehnts gab es zwar eine Durststrecke. 2006 musste nach einem starken Unwetter das Forestglade abgesagt werden, was einen Gesamtschaden von 400.000 Euro zur Folge hatte.  Danach ging‘s aber wieder steil bergauf. Manger Ewald Tatar ist seit langen Jahren ein Profi im Geschäft. Er organisiert unter anderem das Novarock, brachte Bon Jovi nach Wien und wählt die Musikacts klug aus. Was den Erfolg von Wiesen noch ausmacht? Der familiäre Charme, den das Festivalgelände versprüht und die friedliche Atmosphäre, die bei Veranstaltungen in dieser Größenordnung nicht immer selbstverständlich ist.

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