Erstellt am 21. August 2013, 09:59

Gemeinwohl vor Befindlichkeiten. RICHARD VOGLER über den Sportplatzbau in Bad Sauerbrunn.

Seit kurzem ist es amtlich, mit dem Bau des neuen Fußballplatzes in Bad Sauerbrunn wurde begonnen, das Land erteilte einen positiven Baubescheid. Der Weg dorthin war jedoch beschwerlich, der erste geplante Standort scheiterte infolge von Anrainerprotesten und auch gegen jenen Ort, wo nun bereits gebaut wird, ging ein Anrainer in Berufung.

Sportlich gesehen ist eine neue Sportanlage ein Muss, denn der mit Aufstiegsambitionen behaftete 2. Liga Mitte-Verein besitzt keinen Trainingsplatz und der Andrang der Kinder zum Verein ist enorm: Rund 100 Nachwuchsspieler kicken beim Klub und vergangenes Jahr war Bad Sauerbrunn eine der wenigen Ortschaften im Bezirk, die keine Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen einging.

Dass sich Anrainer von lärmenden Kindern belästigt fühlen, wird immer wieder vorkommen, in dieser Angelegenheit steht jedoch das Gemeinwohl über den Befindlichkeiten von Einzelnen. Denn neben der sportlichen Komponente hat ein Fußballverein auch eine sozialpolitische Funktion, ein Verein ist auch eine Schule fürs Leben. Und da sind die besten Voraussetzungen für die Kinder gerade gut genug.