Erstellt am 19. August 2015, 09:24

von Richard Vogler

Gesundheit vor Tierliebe. Die heißen Temperaturen der letzten Wochen ließen auch in das Neudörfler Freibad die Massen strömen und für jene, die zum ersten Mal dort waren, bot sich ein nicht alltägliches Bild: Rund 50 Enten mitten unter den Badegästen.

Die meisten Tierliebhaber betrachten dies auf jeden Fall als Bereicherung für den Badesee. Jene hingegen, die mit dem Federvieh nichts am Hut haben, können sich mit diesem Umstand nicht anfreunden. Steigt man dann noch dazu in den Kot der Tiere oder – wie bereits vorgekommen – wird von einer Ente das Jausenbrot weggeschnappt, dann sorgt dies noch für zusätzlichen Ärger.

Fakt ist auf jeden Fall, dass sich in den Ausscheidungen der Tiere ein Wurm befindet, der beim Menschen allergische Reaktionen auslösen kann. Angesichts dessen steht außer Zweifel, dass sich die Gemeinde dem Problem annehmen muss. Und dann – notfalls mit Geldstrafen fürs Füttern der Tiere – die Population zumindest eindämmt oder die Tiere schlussendlich komplett vom Neudörfler Badeteich zu entfernen versucht.