Erstellt am 13. März 2013, 00:00

Harte Linie mit Konsequenzen. Alfred Wagentristl über einen diskussionswürdigen Rückrundenauftakt. Es war tiefer Boden beim Rückrundenauftakt angesagt. Eine Spielabsage war aber beim 2. Liga-Schlager Forchtenstein gegen Oberpullendorf kein Thema, obwohl es in der zweiten Halbzeit morastig wurde.

Es war tiefer Boden beim Rückrundenauftakt angesagt. Eine Spielabsage war aber beim 2. Liga-Schlager Forchtenstein gegen Oberpullendorf kein Thema, obwohl es in der zweiten Halbzeit morastig wurde. Noch problemloser ging der Rückrundenauftakt in Rohrbach, Zemendorf und in Bad Sauerbrunn über die Bühne.

Im Mittelburgenland war die Situation eine andere: Der Platz in St. Martin war nicht bespielbar. Genauso sahen es auch die Funktionäre in Draßmarkt, doch die Verbandskommissionierung ergab, dass die Partie gegen Deutschkreutz angepfiffen werden muss. Das Ergebnis ist, dass der Platz nach dem 3:3-Remis sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde und auf den Verein Reparaturkosten zukommen werden. Dass sich die Funktionäre im Zuge der Kommissionierung gegen eine Austragung einsetzten, zeigte keine Wirkung – entsprechend „angespeist“ ist man dort jetzt auch.

Grundsätzlich ist diese Vorgangsweise ja in Ordnung. Bitterer Beigeschmack ist nur der zeitliche Ablauf. Die Kommissionierung geht rund fünf Stunden vor Anpfiff über die Bühne. Bei Regenwetter können/werden sich die Bodenverhältnisse danach noch deutlich verschlechtern – zum Schaden des SV ist das auch in Draßmarkt leider so passiert.