Erstellt am 03. Januar 2013, 08:41

Hick-Hack hat kein Ende. RICHARD VOGLER über die „Causa Marz“.

Der „Dauerbrenner“ des Gemeinderatswahlkampfes 2012 ist noch gut in Erinnerung. Der Marzer SPÖ-Vize Dieter Weiss hatte den Wahlvorschlag zu spät abgegeben, eine Politschlammschlacht zwischen dem Marzer ÖVP-Bürgermeister Gerald Hüller sowie SPÖ-Landeshauptmann Hans Niessl und SPÖ-Bezirks-Chef Christian Illedits folgte. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, das Verfahren wurde schlussendlich eingestellt.

Wer meint, dass die Sache damit beendet ist, der irrt. Hüller brachte nun den Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens ein. Eine Maßnahme, die aus der Sicht des Marzer Ortschefs verständlich ist – die SPÖ wollte ihm die Schuld für die Frist-Versäumnis in die Schuhe schieben und Hüller will sich davon reinwaschen. Mit dem „Aufwärmen“ der Causa Marz wird jedoch jener Polit-Zank, der die Ortschaft entzweite, wieder in Erinnerung gerufen. Und wie so oft in der Politik bleibt der Eindruck, dass nicht die volle Energie darauf verwendet wird, für die Gemeinde zu arbeiten, sondern man sich vielmehr in Polit-Streitereien verzettelt.